Wie viel Strom in einem Haushalt verbraucht wird, hängt von den unterschiedlichsten Faktoren ab. Zum einen kommt es darauf an, welche und vor allem wie viele Elektrogeräte vorhanden sind, zum anderen spielt die Nutzung der Geräte eine Rolle. Auch die allgemeinen Lebensumstände spielen hier eine Rolle. So lassen sich nur schwer allgemeingültige Aussagen dazu treffen, welcher Stromverbrauch für 2 Personen normal ist.

Bei einem Stromanbieterpreis-Vergleich ist die Angabe des aktuell verbrauchten Stroms wichtig, damit der Stromkostenrechner den für Sie günstigsten Stromtarif ermitteln kann. Dazu muss zum einen die Postleitzahl angegeben werden, zum anderen der durchschnittliche Stromverbrauch pro Jahr. Den genauen Wert finden Sie auf Ihrer letzten Jahresendabrechnung Ihres Stromanbieters. Wer diese Rechnung gerade nicht zur Hand hat, kann sich anhand von allgemeinen Richtwerten für die eigene Haushaltsgröße einen ersten Überblick über die Preisgestaltung der einzelnen Stromanbieter verschaffen. Für einen Stromanbieterwechsel sollte allerdings unbedingt der genaue Stromverbrauch verwendet werden, da die Tarifeinstufung in erster Linie davon abhängig ist.

Die Durchschnittswerte für die einzelnen Haushaltsgrößen variieren je nach Informationsquelle, lassen sich aber in etwa wie folgt angeben:

 

Wenn Ihr eigener Stromverbrauch diese Durchschnittswerte um mehr als 15% überschreitet, sollten Sie Ihr eigenes Stromverbrauchsverhalten einmal überdenken. Dabei ist jedoch zu beachten, dass diese Werte nicht mehr gelten, wenn in einem Haushalt zum Beispiel ein Home-Office eingerichtet ist. Auch wer sehr viel am PC arbeitet, wird die angegebenen Werte übersteigen.

Wenn Sie eigentlich das Gefühl haben, sich energiesparend zu verhalten, Ihr Stromverbrauch aber trotzdem ungewöhnlich hoch erscheint, sollten Sie Ihre elektrischen Geräte überprüfen. Dazu sind im Handel Energie-Verbrauchsmessgeräte erhältlich. Diese Geräte werden zwischen Steckdose und Gerät geschaltet. Ein eingebauter Verbrauchszähler ermittelt den tatsächlichen Stromverbrauch des Elektrogerätes. Damit lässt sich ein Stromfresser im Haushalt schnell aufspüren. Dieser sollte im Anschluss repariert oder ausgetauscht werden.

Natürlich ist es wichtig, seinen Gasverbrauch und Vergleichsgrößen zu kennen, um zu wissen, ob noch Einsparpotenzial besteht. Die meisten Verbraucher haben aber gar keine Übersicht, wie hoch ihr jährlicher Gasverbrauch ist. Entsprechend wissen sie gar nicht, ob sie noch im Limit liegen und ob ihnen vielleicht ein günstigerer Gasanbieter eine Menge Geld sparen helfen würde.

Wie hoch der Gasverbrauch für einen Zwei-Personen-Haushalt sein sollte, lässt sich nicht pauschal beantworten. Das hängt von einigen Faktoren ab. So ist z. B. die Wohnungsgröße bedeutend, wobei der Gasverbrauch für eine 70 m² Wohnung gegenüber einer 100 m² Wohnung deutlich niedriger liegt.

Weiterhin ist der bauliche Zustand des Hauses ausschlaggebend. Wie alt ist das Haus? Ist Wärmedämmung vorhanden? Sind die Fenster und Türen ordentlich abgedichtet? Dies sind alles Einflüsse, die sich auf den Gasverbrauch auswirken. Schlecht gedämmte Altbauten verbrauchen 0,120 KW je Quadratmeter. Handelt es sich hingegen um Neubauten, bei denen eine moderne Wärmedämmung angebracht wurde, liegt der Verbrauch bei nur noch ca. 0,045 bis 0,06 KW je Quadratmeter.

Außerdem sind noch der Wartungszustand und die Qualität der Heizungsanlage entscheidend. Eine alte Heizung hat einen anderen Verbrauch als eine moderne Anlage, die bereits auf Energiesparen ausgelegt ist. Auch das Heizverhalten, Lüftungsverhalten und die Häufigkeit von z. B. Duschen oder Baden spielen eine Rolle. Wir nämlich das Warmwasser ebenfalls durch Gas erhitzt, so benötigt ein Singlehaushalt etwa 1000 kWh an Gas für die Warmwasserzubereitung. Jede weitere Person verbraucht weitere 50 bis 70 %, so dass bei einem Zwei-Personen-Haushalt von 1.500 bis 1.700 kWh für die Warmwasserbereitung benötigt werden.

Wer einen Richtwert sucht, um seinen Gasverbrauch in etwa einzuschätzen, wird im Internet fündig. Singlehaushalte verbrauchen ca. 2.300 bis 5.000 kWh jährlich. Bei Paaren sind 10.000 kWh üblich, andere Quellen sprechen aber vom 25.000 kWh.

Hat man die Angaben auf der Rechnung nur in Kubikmetern, muss man diese umrechnen. Der Heizwert in kWh pro Kubikmeter wird dazu multipliziert mit der Kubikmeterzahl. Dieses Ergebnis wird mit den allgemeinen Gasverbrauch Richtwerten verglichen. Nun hat man eine gute Basis für einen Gasanbietervergleich.